Qi ist der allgegenwärtige feinste Stoff im Kosmos, die Lebensenergie. Übersetzt heisst es soviel wie Lebenskraft, Lebensenergie, Luft, Gas, Dampf des Getreides. Das Qi unterliegt ständigen Kreisläufen und Wandlungsprozessen. Durch die Kraft der Vorstellung und spezifische Methoden wird das Qi bewegt und verändert. Wir sprechen von nährenden Qi, verbrauchtem Qi, schützendem Qi oder schädigenden Qi.

Gong bedeutet sich Zeit zu nehmen für die bewusste Arbeit und Pflege der Energie mit bestimmten Übungsregeln und Übungszeiten.

Qi Gong = Pflege / Kultivieren der Lebensenergie

Ziele von Qi Gong 

  • Negative Informationen ausleiten (Yin Teil der Krankheit = Ursache)
  • Positive Informationen aufnehmen und Kraft aufbauen
  • Verbesserter Qi Fluss - Stagnationen und Blockaden lösen
  • Yin und Yang ins Gleichgewicht bringen
  • Befreien von negativen Emotionen und bedrückenden Gedanken
  • Potentiale und Ressourcen mobilisieren
  • Motivation steigern
  • Selbstverantwortung und Gesundheitskompetenz entwickeln
  • Lebensfreude und stilles Glück empfinden lernen

Studien haben ergeben, dass traditionell chinesische Gesundheits- und Energieübungen wie Qi Gong und Tai Chi (einer Qi Gong verwandten ganzheitlichen Bewegungskunst mit Ursprung in der Selbstverteidigung) das Immunsystem stärken (Sun et al. 1989) und Stresshormone senken können (Jin 1992). Außerdem wurde eine erhöhte Alpha-Wellen Aktivität – ein Zustand der entspannten Wachsamkeit – im Gehirn nachgewiesen (Metzger und Zhou 1995).

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