Die Weiterbildung Komplementäre Pflege - Therapeutic Touch ist für Personen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege von der Wiener Landessanitätsbehörde – MA 40 Gesundheitsrecht gemäß § 64 Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, GuKG Abs. 3, BGBl. 108/1997 anerkannt. Der Aufbau der berufsspezifischen Weiterbildung orientiert sich an einem standardisierten und jährlich evaluierten Curriculum sowie an verbindlichen Ausbildungs-, Prüfungs- und Qualitätskriterien.

Das Zeugnis wird nach positiven Prüfungsabschluss am Ende der Weiterbildung für Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflegegemäß der Gesundheits- und Krankenpflege-Weiterbildungsordnung – GuK-WV, BGBl. II Nr. 453/2006 vom Bildungsträger Institut für Weiterbildung im Gesundheitswesen -  Zentrum-Lebensenergie e.U. ausgestellt. Alle Absolventinnen und Absolvnten des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege werden namentlich mit Angabe von Diplom/ Bachelorabschluss der Landessanitätsbehörde Wien gemeldet und registriert.

Aufgrund der kontinuierlichen Fortbildungen wird eine hohe fachliche Kompetenz und kontinuierliche Weiterentwicklung gewährleistet. Teamtreffen dienen der Intervision sowie dem fachlichen Austausch. Eine jährliche Konferenz sowie die Bewertung von Seiten der Absolventinnen und Absolventen - mündlich und mittels Fragebogen - dienen der Evaluation und Qualitätssicherung.

„Pflege ist Beziehungsarbeit, weil sie auf Interaktion mit Anderen beruht“ (ÖBIG 2003)

Im offenen Curriculum des österreichischen Bundesinstitutes für Gesundheit (vgl. ÖBIG 2003, S. 267) wird die Bedeutung der Beziehungsebene für die pflegeberufliche Tätigkeit dargestellt. Im Unterrichtsfach „Gesundheits- und Krankenpflege“ (3.Ausbildungsjahr) wird das Pflegekonzept Therapeutic Touch als Lehrinhalt in Theorie und Praxis empfohlen. Weiters wird empfohlen, das Pflegemodell von Martha E. Rogers in diesem Zusammenhang zu lehren.