Die Zukunft eines finanzierbaren und menschlich orientierten Gesundheitssystem liegt in der Kooperation und Vernetzung der Schulmedizin und ergänzender (komplementärer) Angeboten. Durch gegenseitig respektvolle Zusammenarbeit der einzelnen VertreterInnen aus den jeweiligen Richtungen wird erst ein höchstmöglicher Gewinn für Gesunde und Kranke, Angehörige und MitarbeiterInnen erzielt. Projekte und klinische Studien stellen eine systematische, oft auch zufällige Suche nach neuen Erkenntnissen dar. Forschung trägt zur Erweiterung menschlichen Wissens bei und stützt sich dabei auf Altbekanntes oder versucht bisherige Theorien zu widerlegen, um ein neues Verständnis von den Phänomenen in unserer Umwelt zu erlangen. Die Untersuchung neuer, teils uralter (Pflege)Methoden führt durch eine stetige Weiterentwicklung von Erkenntnissen zur gezielten Verbesserung des Gesundheitszustandes von PatientInnen/KlientInnen. Die Pflegewissenschaft (siehe auch Institut für Pflegewissenschaft der Universität Wien) stellt eine eigenständige Disziplin dar. Forschung im Pflegeberuf dient der Berufsentwicklung und dem Ansehen des Pflegeberufes in der Gesellschaft. 1997 wurde im neuen Gesundheits- und Krankenpflegegesetz - GuKG, BGBl I 1997/108 i.d.g.F. im eigenverantwortlichen Tätigkeitsbereich neben dem neuen Bereich “Gesundheitsförderung im Rahmen der Pflege” auch das Unterrichtsfach “Pflegeforschung” gesetzlich festgelegt und seither an den Gesundheits- und Krankenpflegeschulen gelehrt und in den Praxisfelder - mehr oder weniger - umgesetzt. Das Mitwirken an Pflegeforschungsprojekten gehört zum eigenverantwortlichen Tätigkeitsbereich von Angehörigen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege. | Unsere Partner:

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