Über mich

Zu meiner frühen Entscheidung zum Erlernen der allgemeinen Krankenpflege (damals – 1980 – noch ohne dem erfreulichen Aspekt der Gesundheitspflege) wuchs mein Interesse an Prinzipien der Heilung, am Thema Spiritualität und an komplementären Methoden – insbesondere an Heilmethoden mit den Händen.

Ausbildungen wie Polarity, Bachblüten, Fußreflexzonenmassage etc. weckten in mir das Bedürfnis diese ganzheitlichen Zugänge ins Gesundheitssystem zu integrieren. Nach Jahren der Tätigkeit auf einer Gynäkologie und Kardiologie, wechselte ich 1992 – gleichzeitig mit dem Schulstart meiner Tochter Julia – in die Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege und unterrichtete Fächer wie Interne Pflege und Ernährungslehre und später nach dem neuen Lehrplan Gesundheitförderung, Palliativpflege und komplementäre Pflegekonzepte ("Therapeutic Touch", "Healing Touch").

"Die größere Aura gewinnt."
(
Rosalyn Bruyere)

Energiemedizin
Im Jahr 1995 lernte ich bei einem Seminar in Wien zum Thema "Ägyptische Heilkunst" die international anerkannte Heilerin, Forscherin und Lehrerin Rosalyn L. Bruyere und ihren Partner Ken Weintrub (Schwerpunkt Qi Gong) aus Kalifornien, kennen und begann das Crucible Training und erlerne die Kunst des Heilens mittels Energiearbeit ("Bioenergetische Funktionsdiagnostik") seither in mehr als 25 Intensivseminare in Arizona, New Mexico und meistens in Deutschland. Die Bereitschaft zur offenen und ehrlichen Reflexion und zur Selbstwandlung ist die Voraussetzung dieser modernen Mysterienschule.
1996, nach dem ersten Intensivseminar in Arizona, schrieb ich meine Abschlussarbeit der 2-jährigen LehrerInnenausbildung (Akademie AKH Wien) zum Thema "Die Integration der Energiearbeit in den Pflegealltag – eine revolutionäre Idee oder ein Aufruf zur grundlegenden Wandlung?" – damals war mir noch nicht klar, wie schnell sich Visionen verwirklichen...

Das was du denkst, geschieht – diese Erfahrung prägt mich bis zum heutigen Tag.

Projekte in Wiener Krankenhäusern
1998 startete ich als erste bezahlte Mitarbeiterin des Wiener Krankenanstaltenverbundes meine Tätigkeit beim Pilotprojekt "Ganzheitliche Onkologie – Therapeutic Touch" an der Radioonkologie im Donauspital Wien. Die Leitung hatte Dr. Anita Ritt-Wollmersdorfer inne, ebenso Schülerin und Kollegin von Rosalyn L. Bruyere.
Zwei Tage pro Woche wurden bioenergetische Techniken wie "Brainbalance" und die Ganzkörpertechnik "Chelation" (entwickelt von R. Bruyere) im Team von zwei bis drei EnergiepraktikerInnen an Menschen mit Krebserkrankungen additiv zur schulmedizinischen Therapie angewendet.


Kraft macht keinen Lärm.
Sie ist da und wirkt.
(Albert Schweitzer)

Dieser Spruch wurde im Jahr 2000 – gemeinsam mit dem Bild von Susanne Tresky, DGKS –  zum Logo meiner Initiativen am Sektor der Energiemedizin.

2000 bis 2002: Projekteinreichung und Leitung der 2-jährigen Pflegestudie „Therapeutische Berührung“ – ambulante Behandlung von onkologischen Patienten im Rahmen der Strahlentherapie auf Basis der Methode von Dr. Dolores Krieger erweitert durch Inhalte und Techniken von Rosalyn Bruyere im Kaiser-Franz-Josef-Spital der Stadt Wien. Diese Pflegestudie wurde vom wissenschaftlichen Fonds der Stadt Wien (Felix Mandl Fonds) finanziell gefördert. Das umfassende Projekt erweiterte meine Kenntnisse und Erfahrungen hinsichtlich Forschung und Praxis mit weiteren 600 Anwendungen an Krebskranken und der Koordination von zwei Forschungsgruppen (qualitativ und quantitativ – Psychologen und Ethnologen) und dem Team der EnergiepraktikerInnen sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit am Institut für Radioonkologie mit RTA, MedizinerInnen, PhysikerInnen und Verwaltungspersonal. Alle Mitwirkenden im Interventionsteam sind Studentinnen von Rosalyn Bruyere, demnach wendeten wir vordergründig die von ihr gelehrten Techniken am KlientInnen an.

"go with the flow..."
Mit dem Projekt und der Integration der Energiearbeit in das Gesundheitswesen fand ich meinen Weg zur Verwirklichung meiner Vision und begann nach der Präsentation der Ergebnisse mit Vorträgen und Seminaren an Gesundheits- und Krankenpflegeschulen, an der Akademie im AKH uvm. Die Nachfrage im Pflegeberuf Energiearbeit zu lernen war sehr groß und wächst stetig weiter. Viele spüren das Manko im Gesundheitssystem: zuviel mind & body, zuwenig emotion & spirit.

Das Medizinrad der Ureinwohner Nordamerikas

Heil sein im Sinne von Ganz sein, bedeutet ein ausgeglichenes Leben in allen 4 Ebenen
.
"Je mehr wir wissen, umso mehr müßen wir noch erfahren"

Weiterbildung
Im Jahr 2003 konzipierte ich die 1-Jahres WeiterbildungEnergetische Modelle und Methoden – Therapeutische Berührung“, welche eingereicht bei der Wiener Landessanitätsbehörde gemäß §64 GuKG genehmigt wurde. Die ersten beiden Lehrgänge absolvierte ich in Kooperation mit der IGSL-Hospizbewegung. 2005 gründete ich dann das Institut für Weiterbildung im Gesundheitswesen "Zentrum - Lebensenergie". Jährlich findet seither 1 Lehrgang sowie Seminare, Vorträge, Übungstreffen uvm. statt.
Besonders freut es mich meine Erfahrungen in beratender Tätigkeit den AbsolventInnen der Weiterbildung für ihre engagierten Projekte (derzeit z.B. im Preyer Kinderspital: NAS-Studie in der Evaluation, SMZO: Hörsturz-Studie weiter zugeben.
Das Engagement und der Zeitgeist in den letzten 10 Jahren hat bioenergetische Heilmethoden zu einem fixen Bestandteil in Lehre und Forschung werden lassen, so z.B. bei der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung fixiert im Lehrplan mit 4 UE (Pflegekonzepte) im 3. Ausbildungsjahr, 4-tägigen Fortbildungsseminare für Diplompersonal im AKH an der Akademie, in Hospizen, in diversen Krankenhäuser, in privaten Pflegeunternehmen,...
Die Pflegediagnose "Energiefeldstörung" wird von Pflegenden im Krankenhausalltag gestellt und mit einer gesetzten energieheilenden Maßnahme (Therapeutische Berührung/Therapeutic oder Healing Touch, Reiki,...) beantwortet.

"Nur wer ausreichend Energie hat, kann geben ohne leer zu werden"

Betriebliche Gesundheitsförderung für das Pflegepersonal

Von Mai 2006 – Mai 2007 initierte ich das Projekt „Gesund mit Energie“ im Sinne der betrieblichen Gesundheitsförderung für MitarbeiterInnen im Krankenhaus Hietzing der Stadt Wien. Mit freundlicher Genehmigung der Pflegedirektorin Astrid Engelbrecht wurde auf der onkologischen Abteilung inkl. Palliativmedizin & Radioonkologie (Osr. Isabella Steger) Pflegepersonal die beiden Methoden Qi Gong und Therapeutische Berührung während der Dienstzeit angeboten.
Die Auswirkungen der Interventionen “Therapeutische Berührung” (G. Wiederkehr + Team der AbsolventInnen der Weiterbildung) und “Qi Gong” (Mag. Nicolai Gruninger) auf die Gesundheit der MitarbeiterInnen wurden durch das “IBOS - Institut für Burnout und Stressmanagement” evaluiert.

Gesundheitsförderung mittels Energiearbeit zur Stress- und Burnoutprophylaxe

Mein Mitwirken im Gründungsteam des "IBOS - Institutes für Burnout und Stressmanagement" ermöglicht mir seit einigen Jahren das ein- bis zweimal wöchentliche Angebot von Einzelsitzungen "Gesundheitsförderung mittels Energiearbeit" für Klienten des IBOS. Das vernetzende und ergänzende Angebot in einem Team von PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, MedizinerInnen und VertreterInnen anderer komplementärer Methoden bringt sehr gute Erfolge.

Energetische Heilarbeit basiert auf der Einbindung seelischer und spiritueller Bedürfnisse der KlientInnen. Der gesundheitsfördernde und lösungsorientierte Ansatz spiegelt meine Grundhaltung.

Wenn man weiß, was man tut, kann man tun, was man will.
(Moshe Feldenkrais)

Weiters bin ich Mitglied des Berufsverbandes Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverband und seit 2003 Gründungsmitglied der ARGE Freiberufliche in Wien.

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