Die Weiterbildung ist nach den Bestimmungen des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes – GuKG sowie der Weiterbildungsverordnung durchzuführen. Die Genehmigung zur Abhaltung der Weiterbildung wird gemäß § 64 Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, BGBl.1 Nr.108/1997 (GuKG) in der geltenden Fassung für höchstens 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer jährlich vom Amt der Wiener Landesregierung, Magistratsabteilung 15 - Gesundheitsdienst der Stadt Wien, Fachbereich Aufsicht und Qualitätssicherung, Team Gesundheitsberufe TownTown 3, Thomas-Klestil-Platz 8, 1030 Wien, erteilt.

Qualität

Die Weiterbildung erstreckt sich über 12 Monate und umfasst 9 Theoriemodule und gesamt 480 Stunden (280 Theorie, 200 Stunden Praxis).
Im 9. Modul erfolgt die Prüfung.

Individuell
Jeder Lehrgang ist neben den konstanten Lehrinhalten zum Erlernen von Therapeutic Touch (Therapeutische Berührung) orientiert an den Vorkenntnissen, praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten der einzelnen Gruppenmitglieder und demnach auch flexibel und gruppenorientiert aufgebaut.

Persönlich
Die (fast) 100 %ige Präsenz der Lehrgangsleitung Gabriele Wiederkehr garantiert eine hohe Qualität und persönliche Supervision und Begleitung während der Weiterbildung.
Die praktischen Lehrinhalte werden von der Lehrgangsleitung seit 2003  demonstriert, angeleitet und supervidiert.

Support
Der persönliche Support der Lehrgangsleitung und einer Stammgruppe von Gastreferentinnen und Gastreferenten gewährleisten Kontinuität, Stabilität und Qualität.

Erlesene Gastreferentinnen und Gastreferenten
Alle Referentinnen und Referentenerfügen über ein hohes Mass an Qualität im Vortrag, Fähigkeiten und Kenntnisse auf dem jeweiligen Fachgebiet und lehren sowohl praktische als auch theoretische Inhalte. Teamtreffen und Konferenzen dienen der Intervision sowie dem fachlichen Austausch. Die qualifizierten Gastreferentinnen und Referenten lehren fachspezifische Inhalte prozess- und gruppenorientiert.

Weg in die berufliche Selbstständigkeit
Mit einer dem Berufsgesetz entsprechenden anerkannten Weiterbildung gemäß § 64 GuKG wird der Weg in die freiberufliche Tätigkeit in der Gesundheits- udn Krankenpflege zu einem erfolgreichen Projekt. Die Lehrgangsleitung ist Gründungsmitglied im Jahr 2003 und ÖGKV Vorsitzende der BAG Freiberufliche Pflege in Österreich, Jährlich werden Workshops zum Thema "Der Weg in die Selbstständigkeit" angeboten.

Zeugnis & Ausbildungsbestätigung
Nach positiven Prüfungsabschluss werden Zeugnisse gemäß der Gesundheits- und Krankenpflege-Weiterbildungsordnung - GuK-WV, BGBl. II Nr. 453/2006 im 9. Modul an die Absolventinnen und Absolventen verliehen.

Zusatzbezeichnung gemäß § 11 GuKG
Die Zusatzbezeichnung "Komplementäre Pflege - Therapeutic Touch" gemäß § 11 GuKG (neue Bezeichnung seit 2017) wird nach der Berufsbezeichnung in Klammer angegeben: DGKP (Komplementäre Pflege - Therapeutic Touch).

Evaluation
Die anonyme jährliche Bewertung mittels Fragebogen von Seiten der Absolventinnen und Absolventen der Weiterbildung fördern Qualität und Weiterentwicklung (Leitbild und Qualitätsverständnis des Unternehmens).  Die Qualität von Fortbildungen werden mittels One-Minute Paper am Ende der Veranstaltung erhoben.

 

Die Erreichung des Ausbildungszieles wird durch die Leitung der Weiterbildung aus Gründen der Qualitätssicherung jährlich evaluiert. Das Ergebnis ist der Magistratsabteilung 15, Derzernat I, Referat 1 bekanntzugeben.

Nach Abschluss der Weiterbildung wird eine Liste der AbsolventInnen mit den Namen, allfälligen Namensänderungen, den Geburtsdaten und den Angaben über die Sparte der Berufsausbildung (Berufstitel, Datum und Ort laut Diplom) übermittelt.

Mit der GuKG Novelle 2016 wurde die Kernkompetenz „Anwendung komplementärer Pflegemethoden“
im Berufsgesetz der österreichischen Gesundheits- und Krankenpflege gesetzlich legitimiert (§ 14, Punkt 15 GuKG).

Qualitätssicherungsverfahren sind:

  1. Einhaltung der Kriterien der Weiterbildungsverordnung des österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegegesetz
  2. Namentliche Meldung der Absolventinnen und Absolventen an die Magistratsabteilung 15 - Gesundheitsdienst der Stadt Wien, Fachbereich Aufsicht und Qualitätssicherung
    Team Gesundheitsberufe TownTown 3, Thomas-Klestil-Platz 8, 1030 Wien.
  3. Schriftliche Erfassung der Zufriedenheit aller TeilnehmerInnen am Ende jedes Moduls
  4. Anonyme Evaluation am Ende der Weiterbildung (Feedback Befragung)
  5. Konferenzen mit den Gast-Referentinnen und Referenten zur Evaluation, Diskussion und Zielanpassung.

Empfehlung der Bundesministerin für Gesundheit, Familie und Jugend - Abteilung I/B/6 (Gesundheitsberufe, allgemeine Rechtsangelegenheiten) Radetzkystraße 2, A-1031 Wien

Weiterbildungen für Gesundheits- und Krankenpflegeberufe gemäß § 11 Abs. 1 und 2 Gesundheits- und Krankenpflege-Weiterbildungsverordnung (GuK-WV), BGBl II Nr. 453/2006, haben die Inhalte von Weiterbildungen den neuesten pflegewissenschaftlichen und medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen sowie erforderlichenfalls Erkenntnissen und Erfahrungen anderer für die Berufsausübung relevanter Wissensbereiche Rechnung zu tragen sowie sicherzustellen, dass mit der Weiterbildung die für die jeweilige Tätigkeit erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten von den Teilnehmerinnen/Teilnehmern erworben werden. Den Anforderungen des Abs. 1 haben Weiterbildungen auch hinsichtlich des Umfangs einschließlich des Verhältnisses zwischen theoretischer und praktischer Ausbildung zu entsprechen.

Anerkannte Gesundheitsberufe in Österreich