Ergebnis des Projektes „Therapeutische Berührung“ bei Früh- und Neugeborenen von drogenabhängigen Müttern
(Neonatales Entzugssyndrom – NAS)

 

Projektdauer

30. April 2007 – 30. April 2008

Projektleitung

Karin Fleissner, DKKS, Weiterbildung "Therapeutische Berührung"

Forschungsbegleitung und Beratung

Mag. Elisabeth Potzmann, DGKS, Akad.Lehrerin für Gesundheits- und Krankenpflege SMZ-Süd der Stadt Wien
Gabriele Wiederkehr

Anwendungsteam

Karin Fleissner, DKKS, Weiterbildung "Therapeutische Berührung"
Renate Nürnberger, DGKS, Weiterbildung "Therapeutische Berührung"
Esther Schadek, DGKS, Weiterbildung "Therapeutische Berührung"
Gabriele Wiederkehr, DGKS, Weiterbildung "Therapeutische Berührung"

Kurzbeschreibung

32 Kinder wurden in dem oben genannten Zeitraum mit der Diagnose NAS ins Preyer´sche Kinderspital transferiert. Die Probanden wurden randomisiert und in Versuchs- und Kontrollgruppe eingeteilt. Die Einteilung erfolgte nach dem Zufallsprinzip – jedes Kind, das in den ersten vier Lebenstagen ins Preyer`sche Kinderspital transferiert wurde, erhielt zusätzlich zur Standardtherapie die Methode „Therapeutische Berührung“ (TB). Die Kontrollgruppe (Kinder, die nach dem 4. Lebenstag zutransferiert wurden) erhielt keine Anwendung der Pflegeintervention TB neben den standardmäßigen Therapien.

Von den 32 Kindern erhielten nun 16 die Pflegeintervention TB.  Diese wurde jeden 2. Tag für die Dauer des stationären Aufenthaltes durchgeführt.  Zwei Kinder mussten ausgeschieden werden (Datenmangel), so dass letztendlich 30 Kinder in der Auswertung sind. Die Datenerhebung erfolgte mittels des modifizierten Finnegan Scores, der 2mal täglich von den Pflegekräften erhoben wurde. Die ermittelte Punkteanzahl wurde quantitativ ausgewertet und Kontroll- sowie Versuchsgruppe miteinander verglichen.

Die Hypothese war, dass Kinder mit NAS, die die „Therapeutische Berührung“ erhielten, einen verbesserten Allgemeinzustand in der stationären Entzugsphase aufweisen.

Der entspannende Effekt der „Therapeutischen Berührung“ sollte helfen den Schlaf- Wachrhythmus zu normalisieren, sowie die Atmungsparameter zu verbessern. Auch die Verbesserung der abdominellen Symptomatik sollte sich in einer reduzierten Punkteanzahl im Score zeigen.

Datei zum Download

Auswertung NAS Studie im Preyer`schen Kinderspital der Stadt Wien 2008

Den Puls des eigenen Herzens fühlen.
Ruhe im Inneren, Ruhe im Äußeren.
Wieder Atem holen lernen, das ist es.
Christian Morgenstern

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